Grundsätzliches

Einige Gedanken zum sozialen Verhalten innerhalb einer Paarbeziehung

(Diese Rubrik ist für diejenigen, die sich nicht nur für das "Wie" interessieren, sondern auch für das "Warum")

Hier erst einmal ein paar grundsätzliche Vorbemerkungen:

Wir sind real. Jeder von uns geht einem Beruf nach und natürlich haben wir auch ein Leben außerhalb unserer Website.

Wir geben uns große Mühe bei der Gestaltung dieser Seite, bei den von uns dargebotenen Inhalten in Schrift und Bild. Ihr werdet uns recht geben, dass unser Mitgliederbereich höchsten Unterhaltungswert hat und in dieser Art und Qualität einmalig ist. Selbstverständlich wollen und müssen wir den Kreis derer, die visuell an unseren Erlebnissen teilhaben oder uns sogar real treffen möchten, auf volljährige Personen beschränken. Deshalb ist der Zugang zum Mitgliederbereich durch das AVS- und online-Paymentsystem Netdebit geschützt.

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Weil wir darüber hinaus, wie oben bereits erwähnt, keine Personen des öffentlichen Lebens sind, dient die Zugangsbeschränkung auch der Auswahl derjenigen Personen, denen das Privileg uns treffen zu können und Einblicke in einen Teil unseres Privatlebens zu bekommen einen relativ bescheidenen Beitrag wert ist.

Unser Thema interessiert im Grunde fast jeden Artgenossen, den einen mehr intuitiv, den anderen eher kognitiv. Immer wieder sprechen uns Paare, aber auch Singles beider Geschlechter, auf unsere Sichtweise an. Da jedoch der Rahmen einer Party oder einer sonstigen Aktion aus verständlichen Gründen selten hochgeistige Konversationen ermöglicht, wollen wir diesen interessanten und wichtigen Teil hierher verlagern. Auch wenn diese Rubrik nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Abhandlung erhebt, soll sie Euch doch zum Nachdenken animieren.Wir regen Euch darum an, hierüber auch im Forum zu diskutieren.

Flirtverhalten - Segen oder Fluch innerhalb einer Paarbeziehung?

Warum flirte ich mit Fremden, obwohl ich fest gebunden bin? Falle ich meinem Partner / meiner Partnerin dadurch nicht in den Rücken? Genügt er oder sie mir etwa nicht?

Trotzdem tun wir es, die einen mehr, die anderen weniger. Wie so oft in der menschlichen Natur - und das unterscheidet uns wesentlich von den Tieren und ist ein wichtiges Bauteil im Motor für die Fortentwicklung unserer Spezies - stehen sich auch hier zwei konfligierende Größen gegenüber: Bindung und Exploration. Ein Kind möchte die Welt erkunden, ist neugierig und schwärmt aus um neue Erfahrungen zu sammeln, braucht aber gleichermaßen die Wärme und Geborgenheit der Mutter.

Der Wunsch nach einer Ausgewogenheit von Bindung und Exploration besteht im Erwachsenenalter fort. Wir suchen die gewohnte Sicherheit in unserer Partnerschaft (siehe auch: 1 Mos. 2, 24: "Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und beide werden eins sein."). Gleichzeitig sind wir stets der Versuchung ausgesetzt, aus dieser Einheit auszubrechen, um uns noch als Individuum wahrnehmen zu können ("Ich bin doch noch ich selbst!"). Das fängt schon mit einem kleinen Seitenblick, einem Lächeln oder einem verbalen Austausch an.

Je nachdem wie es um die Beziehung, insbesondere das gegenseitige Vertrauen, bestellt ist, bleibt es dabei, weil man sich auf seine Bindung zum Partner besinnt, oder es wird mehr daraus und die Beziehung geht zu Bruch. Diese Gefahr besteht besonders in jüngerer Zeit, in der es gesellschaftlich legitimiert, ja geradezu propagiert wird, Bindungen auf Zeit einzugehen. (Dies ist unserer Meinung nach ein Hauptübel, an dem unsere Gesellschaft krankt, aber das ist ein anderes Thema.)

Darum ist schon das harmlose Flirten ein heißes Pflaster, das mit Vorsicht zu genießen ist. Auch hier ist das gegenseitige Vertrauen die wesentliche Einflussgröße.

Unsere These: Je enger die emotionale Bindung und je größer das Vertrauen ist, umso besser verkraftet die Beziehung diese potentiell gefährdenden Elemente. Kurz: Bei gegenseitigem Vertrauen gönnt man es dem Partner, wissend um seinen eigenen Wert und den des Partners für einen selbst. Die gemeinsam festgelegten Grenzen müssen aber immer berücksichtigt werden, sonst gibt es "Zoff".

Wie in so vielen Lebensbereichen muss dieses Vertrauen möglichst im gleichen Tempo wachsen, wie überhaupt ein harmonierendes Lebenstempo Voraussetzung einer funktionierenden Paarbeziehung ist (Problem vieler Swingerpaare: "Überredeter Partner").

Was wir nun ausleben ist im Grunde ein gegenseitig großzügig bemessenes Flirtverhalten, nur eben in einer gesteigerten Ausdrucksform mit dem Ergebnis, dass die gegenseitige Bindung immer wieder aufs Neue gefestigt und vertieft wird.

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